Samstag 21 September, 2013

Review: 12 Years A Slave


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Kurzer Review vom gestrigen Pressescreening in Köln


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Mit einer Stunde Verspätung begann die Vorführung des Films, der die Geschichte des freien schwarzen Bürgers Solomon Northup erzählt, der 1841 in die Sklaverei verkauft wird.

Regisseur Steve McQueen erzählt diese Geschichte in bildgewaltigen Szenen. Gemäldehafte, wunderschöne Landschaftsaufnahmen stehen im starken Kontrast zu dem harten, unmenschlichen Leben der Sklaven und den krassen Gewaltszene des Films.

Benedict Cumberbatch spielt William Ford, den ersten Sklavenhalter von Solomon Northup (Chiwetel Ejiofor). Gefangen im doppelmoralischen Weltbild der Südstaaten dieser Zeit predigt er die Bibel, setzt diese aber nicht um. Er ist definitiv ein friedfertigerer Vertreter der Sklavenhalter als der nachfolgende grausame und unberechenbare Edwin Epps (genial gespielt von Michael Fassbender). Nichtdestotrotz bleibt er ein Sklavenhalter, der mit diesen Menschen seinen sozialen Status sichert und die ihm rechtlos ausgeliefert sind.

Benedict, der schon öfters in Historienfilmen/-stücken mitgespielt hat, wirkt auch in der Südstaatenkulisse des 19. Jahrhunderts glaubwürdig und überzeugend. Allerdings ist seine Zeit auf der Leinwand relativ kurz und bis auf die letzte Szene auch nicht besonders prägnant.

12 Years A Slave ist ab dem 31.10.2013 in den deutschen Kinos zusehen.
Besucht auf die offizielle deutsche Seite: www.12yearsaslave.de
Mehr Infos findet ihr auch auf der Karriereseite: 12 Years A Slave

Der deutsche Trailer zum Film:

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