Caryl Churchill Readings (2008) Theater

CarylChurchillReadings

Zur Anerkennung von Caryl Churchill nahm Benedict an einem Rehearsed Reading von Far Away am Royal Court teil.

Zur Feier des 70. Geburtstags von Caryl Churchill und in Anerkennung ihrer langen und erfolgreichen Zusammenarbeit mit dem Royal Court Theatre, führten zehn Schriftsteller einmalige rehearsed readings ihrer Lieblings- Caryl Churchill Stücke durch.

Darunter auch das am 26. September 2008 gelesene Stück “Far Away” unter der Regie von Martin Crimp. Die Rollen wurden wie folgend gelesen: Todd (Benedict Cumberbatch), Harper (Deborah Findley) und Joan (Hattie Morahan).

Inhalt:
Joan ist zu Besuch bei ihrer Tante Harper, kann aber nicht einschlafen, und beginnt ihr Fragen zustellen über einige seltsame Dinge, die sich während der Nacht in und um das Haus von Harper abspielen. So hat Joan zum Beispiel gesehen, wie ihr Onkel mitten in der Nacht Kinder und andere Leute in einen LKW lädt. Nach einigen Versuchen, dass was Joan gesehen hat herunterzuspielen, erzählt Harper ihr, dass ihr Onkel diesen Menschen hilft an einen sicheren Ort zu kommen und er und Harper auf der richtigen Seite stehen.

15 Jahre später. Joan arbeitet nun in einer Fabrik zusammen mit Freund und Arbeitskollege  Todd als Hutmacherin. Sie fertigen Hüte für eine anstehende Parade an, und diskutieren verschiedene Designs und Genres während ihrer Arbeitstage. Todd bringt zudem auch die Themen Gehälter und Korruption des Managements in ihrer Fabrik zum Anspruch, und Joan ermutigt Todd das Thema Gehalt und Korruption mit ihren Boss anzusprechen, was dieser auch tut.
Todd erzählt Joan über sein Gespräch mit dem Chef, und das dieser nur sagte, dass über diese Dinge “nachgedacht” werden müsse. Aus diesem Gespräch vermutet Joan, dass die ganze Industrie korrupt ist, und zieht den Entschluss, dass wenn Todd gefeuert wird, sie ebenfalls kündigen wird.

Einige Jahre später. Harper und Todd sind in Harpers Haus und warten darauf, dass Joan (nun mit Todd verheiratet) eintrifft. Sie diskutieren Paranoia, die auf der Unwissenheit auf welcher ‘Seite’ verschiedene Aspekte der Natur stehen, entsteht. Joan kehrt in einem zerrissen Zustand zurück und gibt einen Monolog  über ihre Angst vor jeder natürlichen Sache auf ihrer Reise (Pferde, Dampf, Licht, Dunkelheit etc.). Sie weiss nicht, auf wessen Seite des Krieges sie sich befinden.



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