Into The Universe (2010) TV

IntoTheUniverse

Benedict leiht in dieser Dokuserie von und mit Stephen Hawking dem großen Astrophysiker seine Stimme.

Into the Universe with Stephen Hawking, eine TV-Mini-Dokumentationsserie in 4 Episoden von und mit Stephen Hawking, wurde erstmals am 9. April 2010 auf dem Discovery Channel in Amerika ausgestrahlt. Ein Monat später war sie dann unter dem leicht abgeänderten Titel Stephen Hawking’s Universe in Großbritannien zu sehen.

Jede Episode gibt einen Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt des wohl größten gegenwärtigen Wissenschaftlers Stephen Hawking, eine geniale Betrachtung seiner persönlichen Annahmen und aktueller wissenschaftlicher Theorien.

Benedict, bereits 2004 mit seiner großartigen Darstellung des Astrophysikers in Hawking zu sehen, übernimmt in dieser Serie das Sprechen für den gehandicapten Physiker, der sich lediglich über eine voice-box artikulieren kann. Stephen Hawking übernimmt jedoch immer noch einige Schlüsselszenen in jeder Episode, um spezielle, knifflige Punkte zu erklären – und um auch etwas Spaß zu haben, denn trotz seiner Unbeweglichkeit ist sein Geist beweglicher als der der meisten Menschen. Dabei sollte immer bedacht werden, dass jedes Wort Benedicts eins zu eins Hawkings Worte sind.

Worum geht es in Into The Universe with Stephen Hawking:
In Episode 1 beschäftigt Hawking sich mit der Frage nach der Existenz außerirdischen Lebens. Über die Spekulation einer Existenz eines anderen Planeten ähnlich der Erde bis hin zu Varianten anderen Lebens, in anderen Formen, die Menschen von Haus aus nicht als Lebensform bezeichnen würden bis hin zu einem möglichen Kontakt mit „Aliens“ – wollen wir diesen überhaupt? Oder wäre es besser, einen großen Bogen darum zu machen? Hawking bringt dem Zuschauer seine persönliche Meinung näher, nämlich, dass es im Universum durchaus viele unterschiedliche Lebensformen gibt, er jedoch aus verschiedensten Gründen bezweifelt, dass jemals irgendeine Form des Kontaktes gegeben hat.

In der zweiten Episode sind Zeitreisen und die unterschiedlichen Theorien zu deren möglicher Realisierung Themenschwerpunkt. Es geht um den Einfluss der Gravitation (Uhren an Satelliten im Orbit laufen schneller als exakte Gegenstücke auf der Erde, allerdings in einem für den normalen Menschen nicht erkennbaren Unterschied), die unter bestimmten Voraussetzungen eine Art Zeitreise ermöglichen könnte. So könnte eine Minute im Orbit in unmittelbarer Nähe eines schwarzen Lochs durchaus 2 Minuten in einer anderen Umgebung bedeuten – die aktuelle wissenschaftliche Theorie einer  vierten räumlichen Dimension, die Stephen Hawking erstaunlich verständlich darlegt.

In den beiden letzten Episoden mit dem Titel „Story of Everything“  begibt sich Hawking auf eine spannende Gedankenreise zur Entstehung des Universums,  von Galaxien und Sternen und die Art und Weise wie ein Planet sich zu einem Planeten für Lebensformen entwickeln kann. Aktuelle Theorien werden dabei ebenso interessant und verständlich erklärt wie die daraufhin folgenden unterschiedlichsten Spekulationen wie menschliches Leben bei Zerstörung unseres Planeten überleben könnte, ja wie vielleicht das Universum selbst enden könnte.

 

Director
Iain Riddick
Martin Williams
Nathan Williams

Writer
Stephen Hawking

Weitere Infos
Unterschiedlichste Ausschnitte und Episoden dieser wirklich außergewöhnlichen Dokuserie könnt ihr auf YouTube sehen (hier)