The Imitation Game (2014) Film

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Das Leben des britischen Wissenschaftlers und Codebreakers Alan Turing mit Benedict in der Hauptrolle.

Kinostart: ab 14. November 2014 (UK), 21. November 2014 (US). 22. Januar 2015 in Deutschland.

Regisseur dieses neuen Filmprojektes mit Benedict ist der Norweger Morten Tyldum, bekanntgeworden mit seinen überraschenden Erfolgs-Crime-Thriller „Headhunters“, eine Filmadaption von Jo Nesbø gleichnamigen Thriller, der im März 2012 seine Deutschlandpremiere feierte (Anmerkung: Nesbø’s Roman ist ein unheimlich spannender Thriller mit vielen unerwarteten Wendungen und einem überraschenden Ende – lesen!).

Tyldums neuer Film, The Imitation Game, basiert auf der Lebensgeschichte von Alan Turing, dem berühmten britischen Logiker, Mathematiker und Krypthoanalytiker.

Turing, geboren am 23. Juni 1912 in London,  gilt als einer der wichtigsten und einflussreichsten Theoretiker der frühen Computerentwicklung und Informatik, sein Berechenbarkeitsmodell der Turingmaschine bildet eines der wichtigsten Fundamente der theoretischen Informatik.
Im Zweiten Weltkrieg war Turing maßgeblich an der Entzifferung der mit Enigma (einer Rotor-Entschlüsselungsmaschine eingesetzt vom deutschen Militär zur Verschlüsselung des Nachrichtenverkehrs) codierten deutschen Funksprüche beteiligt.
1952 wurde er wegen seiner bekennenden Homosexualität angeklagt, gleichgeschlechtliche Beziehungen galten als Straftat bzw. Krankheit. Turing wurde vor die Wahl gestellt – Gefängnis oder eine psychiatrische Zwangsbehandlung. Er entschied sich für Zweiteres und erhielt einer medikamentösen Behandlung mit dem Hormon Östrogen. Diese schreckliche „chemische Kastration“ trieb den herausragenden Wissenschaftler und ehemals hervorragenden Sportler in eine schwere Depression, die ihn, so wird heute vermutet, in seinen frühen Tod 1954 wahrscheinlich durch Suizid trieb.

Seit 1966 wird der Turing Award vergeben, der als Nobelpreis für Informatik angesehen wird. Jährlich ehrt damit die Association for Computing Machinery Personen, die besonders herausragende Arbeit im Informatikbereich geleistet haben.

Im Jahr 2009 reagierte der damals amtierende Premierminister Gordon Brown auf eine von tausenden Briten unterschriebene Petition für eine posthume Entschuldigung der britischen Regierung für das grauenhafte Vergehen an Alan Turing. Brown erklärte im Namen der britischen Regierung am 10. September 2009:
„So on behalf of the British government […] I am very proud to say: we’re sorry, you deserved so much better.”

Zu Turings 100 Geburtstag 2012 fanden weltweit Veranstaltungen zur Ehrung und gedenken seiner großen Leistungen statt.

Benedict übernimmt in The Imitation Game die Darstellung des außergewöhnlichen Wissenschaftlers, als weibliche Hauptdarstellerin, die die Rolle von Joan Clarke übernimmt, wurde Keira Knigthley gecastet. Zudem ist Matthew Goode in der Rolle von Hugh Alexander, einem weiteren Code-Hacker, in dem Film zu sehen.

Der US-Trailer zum Film:

Der UK-Trailer zum Film:

Director:
Morten Tyldum

Writer:
Graham Moore (screenplay)

Darsteller:
Benedict Cumberbatch
Keira Knightley
Matthew Goode
Mark Strong
Allen Leech
Charles Dance
Rory Kinnear
Alex Lawther
Jack Bannon



Image Credit: http://blackbearpictures.com